AAT - Anti-Agressivitäts-Training


WAS IST

Anti-Aggressivitäts-Training eigentlich?

 


Als Anti-Aggressivitäts-Training, auch Anti-Aggressions-Training oder Anti-Gewalt-Training,
bezeichnet man einen Trainingskurs, der aus einer Gruppe theoretischer, praktischer und körperlicher Übungen zusammengestellt wird und der Vorbeugung aggressiver Verhaltensweisen im Alltag bzw. deren Abbau dient.

Quelle: http://https://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Aggressivit%C3%A4ts-Training

 

Unsere Trainings enthalten zusätzlich Einzelcoachings zur intensiven Veränderungsentwicklung.

 

Zeil und Zweck:

Jedes Anti-Aggressivitäts-Training dient dem Zweck, aggressiven Verhaltensweisen vorzubeugen oder sie abzubauen, damit diese im Alltag seltener oder nicht mehr auftreten. Dazu werden kognitive und emotionale Komponenten beobachtet und analysiert. Zusätzlich werden die Teilnehmer mit aggressivem Verhalten konfrontiert, sowohl dem eigenen als auch dem der anderen.

 

Sie sollen lernen, selbst auf die Anwendung von Gewalt zu verzichten, auch wenn sie die körperliche Stärke dazu haben, oder Gewalt aus dem Weg zu gehen, wenn sie ihnen begegnet. Gewaltanwendung wird als Schwäche dargestellt. Wer schlägt, ist nicht stark genug, bessere Konfliktlösungsmöglichkeiten zu nutzen.

 

Bei den Trainingseinheiten werden kontrolliert Situationen hergestellt (simuliert), in denen aggressive Verhaltensmuster auftreten. Durch das Eintrainieren von nicht-aggressiven alternativen Verhaltensweisen lernen die Teilnehmer, wie sie sich besser verhalten können.

Quelle: Wikipedia

Unser Motto gilt für alle Trainings:

"Den Menschen verstehen und annehmen, heißt ¡NICHT! mit seinem Handeln einverstanden zu sein!"

 

Das Konzept unserer Anti-Gewalt- oder Anti-Aggressivitäts-Trainings ist, die Menschen dazu zu befähigen, …

 

… ihre Gewaltbereitschaft abzubauen

… Reflexionsfähigkeit zu erlangen, bzw. zu verbessern

… neue Konfliktlösungsstrategien zu entwickeln

… gewaltauslösende Muster zu erkennen und aufzulösen

… Sozialkompetenz zu erlangen

… Gewaltfrei zu leben und zu handeln

 

Die Trainings richten sich an Jugendliche (w/m/d) und erwachsene Frauen, Männer und Divers:

  • die sich aus eigenem Interesse melden
  • die aufgrund einer Bewährungsauflage oder
  • als Auflage bei Einstellung eines Strafverfahrens zur Teilnahme an einem Trainingskonzept verpflichtet sind.


Inhalt und Ziele:


Ich kann mich ändern

 

Das Anti-Aggressivitäts-Training basiert auf einem lerntheoretisch-kognitiven Ansatz, der besagt, dass Verhalten neu erlernt werden kann.

 

Basierend auf theoretischen und praktischen Erfahrungen, sowie Erkenntnissen und praktischen Ableitungen u. a. aus Aggressions- und Gewalttheorien wurde ein Training zur Reduzierung und zum Abbau der Gewaltbereitschaft entwickelt. Einer der zentralen, methodischen Schwerpunkte ist der heiße Stuhl, in dem die Teilnehmer gewollt provoziert und mit den Folgen der Tat, ihren Rechtfertigungen, Tatverharmlosungen, sowie Widersprüchen und Schwächen konfrontiert werden.

 

Die Teilnehmer sollen sich ihren persönlichen Aggressivitätsauslösern sowie ihren jeweiligen Strategien zur Rechtfertigung der Gewalt bewusst werden. Sie sollen lernen mit Provokation umzugehen um ruhiger und überlegter auf diese reagieren zu können. In Rollenspielen soll z.B. gelernt werden, Beschimpfungen ruhig und sachlich zurückzuweisen und nicht mit eigenen Beschimpfungen oder Gewalttaten zu reagieren, auch sollen sie lernen, Veränderungen nicht als Bedrohung zu betrachten.

 

Ihnen wird das Opferleid deutlich gemacht, wodurch Schuldgefühle geweckt werden sollen. Diese Trainings werden in Alltagssituationen integriert – Learning by doing.

 

Im AAT-Kurs geht es darum, den Teilnehmern zu vermitteln, mit Konflikten und Aggressionen konstruktiv umzugehen und die begangenen Gewalttaten aufzuarbeiten.

 

 

Ziele des Anti-Aggressivitäts-Trainings:

 

  • Erweiterung der Handlungskompetenz der Teilnehmer
  • Erlernen alternativer Möglichkeiten zur Lösung von Konfliktsituationen
  • Erfahrbarmachung der Ursachen und Auslöser von Gewalt
  • Auseinandersetzung und Reflexion begangener Körperverletzungen
  • Erarbeitung und Einübung von veränderten Verhaltensstrategien
  • Aufzeigen von Tatkonsequenzen
  • Betrachtung der Opferperspektiven

Ein gewaltfreies LebenIn den verschiedenen Phasen der Trainings ist eine Unterstützung von externen Expertinnen möglich. (z.B. Sucht, Justiz, Medizin, Sport usw.)

 

Ausschlusskriterien

Drogen-, Alkohol-, Medikamentenabhängigkeit, Psychotische Erkrankungen, schwere Gewaltdelikte wie Vergewaltigung, unzureichende Sprachkenntnisse für die Einzel- und Gruppenarbeit

 


 

Das wohl wichtigste Ziel für die Teilnehmer des Anti-Aggressivitäts-Trainings,

ist ein Leben ohne Gewalt zu führen und damit keine weiteren Opfer mehr zu produzieren.


 Ablauf

 

Aufnahmegespräch:

Die Trainer/innen führen mit jedem an der Teilnahme interessierten Menschen ein Aufnahmegespräch. In diesem Gespräch werden die aktuelle Lebenssituation und die Gewaltproblematik thematisiert.

 

Informationen über strafrechtliche relevante Gewalttätigkeiten, bisherige Gewaltereignisse werden erhoben (Urteile, Strafanzeigen, Hilfepläne).

 

Der Interessent, die Interessentin wird über die organisatorischen Rahmenbedingungen, den geplanten Einzel- und Gruppenprozess, über Regeln und Abläufe informiert.

Der Vertrag wird erläutert.


Entscheidung
Die Trainerin teilt dem Interessenten, der Interessentin und dem gesetzlichen Vertreter (bei Trainings für Jugendliche unter 21) nach dem Aufnahmegespräch ihre Entscheidung über die Aufnahme in das Training mit.
Vertrag
Mit dem Teilnehmer, mit der Teilnehmerin wird ein Vertrag abgeschlossen.

Inhalte und Ablauf der Trainings:

  • Einführung, Motivations- und Auftragsklärung
  • Deliktanamnese, persönliche Anamnese, systemische Betrachtung wie aufgewachsen etc., Werdegang bis Heute
  • Analyse gewaltauslösende Reize, Rollenspiele, Systemaufstellungen
  • Konfrontative Pädagogik auf dem „heißen Stuhl“, Opferperspektive, Empathie
  • Erkennen von Neutralisierungstechniken
  • Verbesserung der Handlungs- und Sozialkompetenz in konfliktreichen Alltagssituationen
  • Folgen von Handlung/Gewalt – Konsequenzen
  • Veränderungen in der Person Innen und Außen, Umfeld privat, Arbeit, Hobbies ect., Notfallplan – Perspektivenwechsel
  • Männer- Frauenbild; Gesellschaftsbild
  • Entspannungstechniken, Meditation, Körperarbeit
  • Zukunftsorientierung, Alternativenplan
  • Gruppendynamische Aktivitäten – Selbstverteidigung bei Hr. Engelmayer, Erkunden von Alltagssituationen, Gruppengespräch uvm.

Gruppendynamische Aktivitäten
1. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer absovieren ein 12 stündiges Training bei Stefan Engelmayer nach einem klaren Konzept. Die Termine werden vor Antritt des Anti-Aggressivitäts-Trainings festgelegt. Ein Fernbleiben eines Trainings führt zum Ausschluss.
2. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvieren ein 12 stündiges Training, bei dem verschiedene Alltatssituationen trainiert und im Gruppengespräch Triggerpunkte herausgefunden werden. Hierdurch können alternative Handlungsmöglichkeiten überlegt werden.


Rahmenbedingungen


Das Training erstreckt sich über 8 Monate mit insgesamt 40 Stunden Training.

Diese Trainings finden statt als Einzeltrainings und Gruppentrainings.

 

Die Teilnehmer und Teilehmerinnen verpflichten sich vor dem Training weder Alkohol noch Drogen zu konsumieren. Eine Abweichung von diesen Regeln führt zum Ausschluss.

 

Trainingseinheiten:

  • Aufnahmegespräch; Zielgespräch, Vertrag
  • 1x monatlich ein Gruppentraining mit je 3 Stunden über die gesamten 8 Monate, Gruppengröße von 8-10 Teilnehmerinnen, die Gruppentrainings werden von 2 Fachkräften geleitet.
  • Einzelcoachings mit je 2 Doppelstunden, 1x monatlich über die gesamten 8 Monate
  • Abschlussgespräch

Enthalten sind:

  • Vor- und Nachbearbeitung
  • Dokumentatione und Gerichtsbescheinigung
  • Selbstverteidigungs- Deeskalationstraining 
  • Trainings für ein gewaltfreis Leben im Alltag
  • Konzept- bzw. Handlungsstrategien
  • Transparenz gegenüber den Teilnehmerinnen und Teilnehmer und deren Betreuer und Familien usw.

 

Diese Angebote sind Standardangebote

 

In einzelnen Fällen und mit Absprache der Beteiligentn, werden fallbezogene Angebote erstellt. Diese können auch mehr Stunden beheinhalten.



BITTE BEACHTEN SIE

Hinweise

 

Um diese Anti-Aggressivitäts-Trainings in Anspruch zu nehmen, bedarf es einem vorherigen intensiven Gespräch.
Melden Sie sich bitte per Mail bei mir oder rufen Sie mich an, sollten Sie Interesse daran haben, in Zukunft nicht mehr gewaltätig zu sein. Kontakt

Auch und vor allem „schwierigen“ Fällen nehme ich mich gerne an.
Rufen Sie mich noch heute unter 0160-796 92 06 an